Herren 50

TC Lössel-Roden 2 - H 40

von Christoph Heider

Spannender Zittersieg bei Lössel-Roden 2

Beim TC Lössel-Roden gelang der erste Auswärtserfolg der Saison mit Spannung bis zur letzten Minute.

Nach den Einzeln stand es 3:3, was eigentlich kein gutes Omen für die ausstehenden Doppel bedeutete, da die Ex-Handballer aus Lössel im Durchschnitt einen Kopf größer sind als die Halinger Truppe - mit entsprechender Reichweite am Netz.

 

Aber von Anfang an:

In der ersten Runde begannen ausnahmsweise die Positionen 1, 2 und 4, da die beiden Sechser erst verspätet zum Spiel erschienen.

Somit konnte Christoph den ersten Tageserfolg mit seinem 6:1, 6:1 ohne besondere Probleme routiniert einfahren.

Franco schien auf der sicheren Siegerstraße zu sein (6:2), verlor dann aber überraschend glatt den zweiten Satz 2:6, da er mit einer vorbestehenden Verletzung am Fuß zu kämpfen hatte. Zum Glück konnte er sich sowohl gegenüber den Schmerzen als auch gegenüber seinem Gegner im Match-Tiebreak durchsetzen und mit 10:3 den zweiten Punkt erzielen.

Ralf wehrte sich im ungewohnten Linkshänderduell lange tapfer gegen seinen spiel- und laufstarken Kontrahenten. Nach vergebenen Satzbällen konnte er mit 6:7 und 3:6 leider nicht erfolgreich den Platz verlassen.

 

Nachdem die beiden von Position 6 endlich da waren, eröffneten sie die zweite Runde mit einem raschen Erfolg von Ludger. Das 6:3, 6:0 war sein höchster Erfolg seit langem, der bereits den dritten Punkt an diesem Samstag bedeutete.

Die beiden folgenden Niederlagen waren nicht "eingeplant".

Michael zeigte im Gegensatz zur Vorwoche wieder Nerven und verlor nach 2:5 Rückstand trotz furioser Aufholjagd auf 5:7, 6:0 den Matchtiebreak nach zahlreichen leichten Fehlern und unglücklichen Netzrollern 7:10.

Gregor rief dagegen sein ganzes Potential hinsichtlich Technik, Taktik und Kampfkraft ab. Der 22 Jahre jüngere Iserlohner behielt mit der letztendlich Ausschlag gebenden Laufstärke trotzdem mit 6:3, 6:4 die Oberhand.

 

Noch enger verliefen dann die abschließenden Doppel:

Das erste mit Christoph und Michael kam nach verlorenem ersten Satz (3:6) zunehmend besser ins Spiel. Das folgende 6:3 machte Hoffnung auf mehr. Bei 10:9-Führung vergaben sie leider einen Matchball und wenige Minuten danach war mit dem 10:12 erstmals ein Rückstand an diesem Spieltag zu verzeichnen.

Auf die Stärke des zweiten und dritten Doppels war die taktische Aufstellung erfolgt, was sich glücklicherweise denkbar knapp bestätigte.

Den erneuten Ausgleich erreichten Ludger und Franco mit 6:2, 7:6, wobei fast ebenfalls ein Match-Tiebreak drohte, als sie 5:6 im zweiten Durchgang und 4:5 im Tiebreak zurück lagen.

Bis zum endgültigen Sieg verging eine weitere Viertelstunde des Bangens. Ralf und Axel, die in der Vorwoche bereits den Erfolg erst im Match-Tiebreak erzielten, wiederholten den Krimi. Dem 7:6 im ersten Satz folgte ein relativ glattes 2:6. Sie behielten jedoch die Nerven, senkten die Fehlerquote und beim 10:6 brach dann der Halinger Jubel aus.

Der enge Erfolg zeigt den beschwerlichen Weg zum geplanten Aufstieg, der am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Augustenthal möglichst positiv fortgesetzt werden soll.

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