Herren 50

TC Werdohl - H50

von Christoph Heider

Verletzungsausfälle der Nummern 1 und 2 nicht zu kompensieren

Das letzte Saisonspiel der Winterrunde in der Südwestfalenliga stand unter keinem guten Stern.

Mit Christoph Heider und Ralf Diekmann fielen die Spieler an Position 1 und 2 im Einzel verletzungsbedingt aus.

Die große Aufgabe, nunmehr an der Topposition anzutreten, erwies sich für Janos Toth als zu große Hürde. Gegen den Verbandsliga erfahrenen Werdohler konnte er trotz hohem Laufpensum das 4:6 und 1:6 nicht abwenden.

Zeitgleich ging auch in der Begegnung von Peter Adolphs der Tagespunkt nach 1:6, 3:6 an die Hausherren, die natürlich auf dem stumpfen Teppichbelag besser eingespielt sind.

Hoffnungsschimmer in der zweiten Runde, als Uli Kost einen hauchdünnen Sieg davontragen konnte. Nach verlorenem ersten Satz (3:6) kam er zunehmend besser ins Spiel, so dass nach dem 6:1 im zweiten Satz der Sieg nur noch Formsache zu sein schien. Abermals musste er sich nach 0:5 Rückstand ins Spiel zurück kämpfen, bevor mit 11:9 im Match-Tiebreak der erste Einzelsieg feststand.

Der ansonsten sichere "Punktegarant" Gunther Bode erwischte einen rabenschwarzen Tag. Sein Kontrahent ließ sich von vielen starken Aufschlägen und Vorhandgranaten nicht beeindrucken, spielte sicher Punkt um Punkt. Am Ende fiel das Ergebnis mit 6:4, 6:0 sogar sehr deutlich für den Werdohler aus.

Die Doppel hätten also beide gewonnen werden müssen, um noch eine Unentschieden zu erreichen.

Das erste Doppel erfüllte mit Christoph Heider, der dann doch nicht nur zum Zuschauen verdammt sein wollte, und Uli Kost sein Soll.

Gegen die Werdohler 1 und 2 behielten sie mit sicherem Spiel und guter Taktik die Oberhand. 6:3, 6:4 bedeuteten den ersten Schritt zum Ausgleich.

Leider konnten Gunther und der für Peter nachgerückte Axel Federmann es ihnen nicht gleich tun. 4:6, 4:6 bedeuteten das erfolgreiche 4:2 Endergebnis für die Gastgeber.

So wird für Halingen diese Winterrunde mit einem sicheren dritten Platz im Gesamtklassement beendet werden.

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